Warum schwimmen Äpfel im Wasser?

Warum schwimmen Äpfel im Wasser?

Äpfel bestehen zu einem Viertel aus Luft und schwimmen deshalb wie kleine Boote im Wasser.

In jedem Apfel stecken Millionen winziger Luftkammern. Diese wirken wie eingebaute Rettungswesten, die den Apfel immer wieder an die Oberfläche drücken.

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Ob etwas schwimmt oder sinkt, entscheidet die Dichte. Wasser hat eine Dichte von 1,0 Gramm pro Kubikzentimeter. Da ein Apfel so viel Luft in sich trägt, ist seine Dichte mit etwa 0,8 Gramm pro Kubikzentimeter deutlich geringer. Das macht ihn leichter als das Wasser, das er verdrängt.Diese Luft versteckt sich im sogenannten Parenchymgewebe. Das sind winzige Lücken zwischen den Zellen der Frucht. Diese Zwischenräume sind für den Apfel lebenswichtig, denn durch sie kann er atmen und Gase wie Sauerstoff austauschen.Andere Früchte haben dieses Glück nicht. Birnen oder Weintrauben bestehen nur zu etwa 5 % aus Luft. Das reicht nicht aus, um sie oben zu halten, weshalb sie in einer Schüssel sofort auf den Boden sinken.Forscher fanden schon in den 1950er Jahren heraus, dass nicht jeder Apfel gleich viel Luft speichert. Ein McIntosh-Apfel hat oft mehr Luft als ein Granny Smith und schwimmt deshalb ein Stückchen höher. Ohne diese physikalische Besonderheit gäbe es auch das lustige Spiel Apfelschnappen nicht, da alle Äpfel einfach am Boden des Bottichs liegen würden.
Verifizierter Fakt FP-0000428 · Feb 25, 2026

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