Wer war der erste US-Präsident, der das Weiße Haus bewohnte?
John Adams war der erste Präsident, der im Weißen Haus wohnte – allerdings in einem eiskalten Rohbau.
Obwohl George Washington den Standort und das Design wählte, endete seine Amtszeit, bevor das Gebäude fertiggestellt war. Als Adams im Jahr 1800 einzog, waren lediglich sechs Räume bewohnbar. Seine Frau, Abigail Adams, musste die nasse Wäsche im großen East Room aufhängen, da der Rest des Hauses viel zu feucht war.
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Der Bau des Weißen Hauses begann 1792 nach den Entwürfen des Architekten James Hoban. Die Mauern bestanden aus Sandstein, einem porösen Gestein, das Wasser aufsaugt. Um den Stein vor Frostschäden und Rissen zu schützen, wurde er mit einer weißen Kalkschlämme überzogen, was dem Gebäude seine charakteristische Farbe verlieh.John Adams bezog das Haus am 1. November 1800. Zu dieser Zeit gab es weder fließendes Wasser noch eine Zentralheizung. Täglich mussten etwa 70 Kubikmeter Brennholz herangeschafft werden, um die Kamine zu befeuern. Das umliegende Gelände war eine schlammige Baustelle voller Arbeiterhütten.Damals wurde das Gebäude noch „President's House“ oder „Executive Mansion“ genannt. Den offiziellen Namen „Weißes Haus“ erhielt es erst 1901 unter Theodore Roosevelt. Die Baukosten beliefen sich damals auf rund 232.371 US-Dollar. In seiner zweiten Nacht verfasste Adams ein Gebet für das Haus, das Franklin D. Roosevelt später in den Kaminsims des State Dining Room einmeißeln ließ.
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FP-0003968 · Apr 17, 2026