Sollte Scooby-Doo ursprünglich ein Bobtail sein?

Sollte Scooby-Doo ursprünglich ein Bobtail sein?

Scooby-Doo war ursprünglich ein Bobtail namens „Too Much“, der Schlagzeug in einer Rockband spielte.

Die Schöpfer Joe Ruby und Ken Spears entwarfen zuerst eine Serie über fünf Teenager und ihren Hund in einer Band. Um ihn von anderen Zeichentrickhunden abzuheben, änderten sie später Rasse und Namen.

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Im Jahr 1968 suchte CBS-Manager Fred Silverman nach einem neuen Cartoon für den Samstagmorgen. Die Autoren Joe Ruby und Ken Spears entwickelten daraufhin „Mysteries Five“ mit fünf Teenagern und einem Bobtail (Old English Sheepdog) namens Too Much. Man befürchtete jedoch, der Hund sähe „Hot Dog“ aus der Serie <i>The Archies</i> zu ähnlich.Die Schöpfer baten den Zeichner Iwao Takamoto um ein Redesign. Takamoto ließ sich von einer Doggenzüchterin erklären, was einen preisgekrönten Rassehund ausmacht – und zeichnete Scooby-Doo mit genau den gegenteiligen Merkmalen. Er gab ihm einen krummen Rücken, O-Beine und ein Doppelkinn, um ihn lustiger wirken zu lassen.Der Name Scooby-Doo wurde durch Frank Sinatras Song „Strangers in the Night“ inspiriert. Silverman hörte Sinatra am Ende des Liedes die Scat-Silben „doo-be-doo-be-doo“ singen und beschloss, den Hund zum Star der Show zu machen. <i>Scooby-Doo, Where Are You!</i> feierte am 13. September 1969 Premiere.Die Wahl einer Deutschen Dogge statt eines Bobtails war auch für die Animatoren ein Vorteil: Das lange Fell eines Bobtails hätte Mimik und Bewegungen verdeckt, während die Kurzhaarrasse deutlich ausdrucksstärker gezeichnet werden konnte.
Verifizierter Fakt FP-0001676 · Mar 6, 2026

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