Wie wurde Bohemian Rhapsody aufgenommen?

Wie wurde Bohemian Rhapsody aufgenommen?

Queen nahmen für „Bohemian Rhapsody“ so viele Stimmen auf, dass sich die braune Magnetschicht des Tonbands buchstäblich abnutzte.

Die Band sang ihre Parts immer und immer wieder ein, um wie ein riesiger Chor zu klingen. Sie verwendeten dasselbe Bandstück so oft, dass die braune Beschichtung abgerieben wurde und das Band schließlich transparent war.

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Im August 1975 bezogen Queen die Rockfield Studios in Wales, um ihren berühmten Hit aufzunehmen. Damals nutzten Musiker 2-Zoll-Magnetbänder, die lediglich 24 separate Spuren gleichzeitig speichern konnten. Um diesen gewaltigen Opernsound zu erzeugen, sangen Freddie Mercury, Brian May und Roger Taylor bis zu 12 Stunden täglich.Sie nutzten einen Trick namens „Bouncing“ (Überspielen): Mehrere Gesangsspuren wurden zusammengemischt und auf eine einzige Spur übertragen, um Platz für neue Aufnahmen zu schaffen. Diesen Prozess wiederholten sie, bis der Klang von 180 verschiedenen Stimmen übereinandergeschichtet war. Das war ein enormes Risiko, da das Band bei jedem Durchlauf über die Tonköpfe einen Teil seiner magnetischen Beschichtung verlor.Der Produzent Roy Thomas Baker bemerkte, dass das Band immer dünner wurde. Schließlich war es so abgenutzt, dass man hindurchsehen konnte, wenn man es gegen das Licht hielt. Hätten sie nur noch ein paar Mal mehr darüber aufgenommen, wäre das Band vermutlich gerissen und der Song für immer verloren gewesen.Alleine für diesen einen Song dauerte der gesamte Aufnahmeprozess drei Wochen.
Verifizierter Fakt FP-0000812 · Feb 26, 2026

- Tonaufnahme -

Queen Tonstudiotechnik Gesang Musikgeschichte
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