Wird der Mount Everest immer höher?

Wird der Mount Everest immer höher?

Der Mount Everest wächst jedes Jahr um etwa 4 Millimeter.

Der Berg befindet sich an der Nahtstelle zweier riesiger Teile der Erdkruste, den sogenannten tektonischen Platten. Diese Platten kollidieren langsam miteinander und drücken das Gestein nach oben.

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Die Indische Platte und die Eurasische Platte begannen vor etwa 50 Millionen Jahren zu kollidieren. Die Indische Platte bewegt sich jährlich um etwa 5 Zentimeter nach Norden. Da sie sich unter die Eurasische Platte schiebt, wird der Boden nach oben gedrückt – ein Prozess, der als tektonische Hebung bezeichnet wird.Wissenschaftler nutzen auf dem Berg platzierte GPS-Sensoren, um diese Bewegung zu verfolgen. Im Jahr 2020 legten Forscher aus Nepal und China die offizielle Höhe auf 8.848,86 Meter fest, was leicht über früheren Aufzeichnungen lag. Die Höhe schwankt sowohl durch Plattenbewegungen als auch durch Erdbeben.Der Berg wächst jedoch nicht nur: Wind, Eis und Schwerkraft tragen die Oberfläche durch Erosion ab. Das Wachstum von 4 Millimetern ist der Nettogewinn nach Abzug der Erosion. Bestimmte Ereignisse, wie das Gorkha-Erdbeben 2015, können dazu führen, dass Teile des Berges schlagartig absinken.Die Schwerkraft setzt dem Höhenwachstum letztlich Grenzen. Wenn ein Berg zu schwer wird, beginnt seine Basis unter dem enormen Druck nachzugeben. Bei der derzeitigen Rate könnte der Everest in der nächsten Million Jahre dennoch deutlich an Höhe gewinnen.
Verifizierter Fakt FP-0002489 · Mar 20, 2026

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