Wer war der erste US-Präsident, der in einem Auto fuhr?

Wer war der erste US-Präsident, der in einem Auto fuhr?

Theodore Roosevelt war der erste US-Präsident, der sich öffentlich in einem Automobil zeigte.

Am 22. August 1902 fuhr er in einem Elektroauto durch Hartford, Connecticut. Dieses Ereignis trug maßgeblich dazu bei, dass Automobile als ernsthaftes Transportmittel und nicht mehr nur als gefährliches Hobby wahrgenommen wurden.

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Bei dem Fahrzeug handelte es sich um eine Columbia Electric Victoria der Electric Vehicle Company. Im Jahr 1902 waren Elektroautos populärer als Benziner, da sie leise waren, nicht unangenehm rochen und leichter zu starten waren als damalige Verbrennungsmotoren.Während der Parade folgten Agenten des Secret Service dem Präsidenten auf Fahrrädern, da die Behörde zu diesem Zeitpunkt noch keine eigenen Dienstwagen besaß. Obwohl Roosevelt Pferde bevorzugte, willigte er in die Fahrt ein, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen.Das Elektroauto erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 21 km/h und hatte eine Reichweite von rund 65 Kilometern pro Batterieladung. Das war zwar langsamer als ein galoppierendes Pferd, doch die Fahrt sorgte landesweit für Schlagzeilen.Das Weiße Haus ersetzte seine Ställe erst 1909 durch eine Garage. Präsident William Howard Taft schaffte in jenem Jahr die erste offizielle Flotte von vier Fahrzeugen an, was das Ende der präsidentiellen Pferdekutschen besiegelte.
Verifizierter Fakt FP-0002369 · Mar 17, 2026

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